BGM-Mappe digital

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

„Gesundheit mit Zugkraft!“: Dieses Projekt haben wir 2013 ins Leben gerufen und damit im Bereich der Gesundheitsprävention Fahrt aufgenommen. Begonnen hat alles mit intensiven Analysephasen, aus denen sich regelmäßig wiederkehrende Mitarbeiterbefragungen und Gesundheitszirkel entwickelt haben. Heute verfügen wir über ein umfangreiches, ganzheitliches Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM), welches Jahr für Jahr mit dem Exzellenz-Siegel des Corporate Health Award ausgezeichnet wird und mehrfach den 1. Platz im Bereich Mittelstand – Maschinenbau erzielen konnte.

BusinessRun 2023
CHA Mittelstand - Corporate Health Award

Das CHA-Zertifikat bestätigt uns, dass bei uns in Kiel ein hervorragendes BGM geführt wird, das sämtliche derzeit etablierte Standards erfüllt. Die Zertifizierung ist ein Nachweis dafür, dass das Kieler BGM vorbildlich aufgestellt ist und die Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Motivation der Kolleginnen und Kollegen nachhaltig stärkt. Diese Auszeichnung ist uns nicht nur verliehen worden, weil Vossloh Rolling Stock in Kiel ein strukturiertes, strategisches BGM anbietet und intensiv in die Gesundheit der Mitarbeitenden investiert, sondern auch durch Ihre aktive Unterstützung und Beteiligung. Vielen Dank dafür!

Im Weiteren finden Sie unser Programm sowie Aktionen für die Gesundheitsprävention bei Vossloh Rolling Stock in Kiel.

Wir freuen uns auf eine rege Beteiligung und ein gesundes Team!

Ihr Arbeitskreis Gesundheit

Techniker Krankenkasse Logo
BAD Logo
Apfel

ARBEITSKREIS GESUNDHEIT

Wir machen uns für Sie stark: Der Arbeitskreis Gesundheit setzt sich aus einem engagierten Team zusammen und arbeitet stetig daran, bedarfsangepasste Beratungs- und Aktivangebote bereitzustellen und diese fortwährend zu optimieren.

Lea Michaelis
Lea Michaelis
BGM-Koordinatorin, HR Business Partner
HR
Ekaterina Gorokh
Ekaterina Gorokh
BR-Mitglied, LCC/RAM Ingenieurin
SE
Birgit Labs
Birgit Labs
Personalsachbearbeiterin
HR
Thomas Neugebauer
Thomas Neugebauer
BR-Mitglied
WC
Daniela Staskewitz
Daniela Staskewitz
Teamassistenz PK
PK
Anja von Hofen
Anja von Hofen
Personalleiterin
HR
Kirsten Hüttmann
Kirsten Hüttmann
Fachkraft für Arbeitssicherheit
PK
Claudia Teichmann
Claudia Teichmann
Mitarbeiterin Stammdaten
PK
Nico Lindstädt
Nico Lindstädt
Site Manager Kiel
PK
Gesundheitspilot Badge
Unsere Gesundheitspilotinnen und Gesundheitspiloten

Neben unserem Arbeitskreis Gesundheit stehen Ihnen die Gesundheitspilotinnen und Gesundheitspiloten bei allen Fragen rund um das BGM zur Verfügung:

Dirk Grassmann
Dirk Grassmann
Technischer Sachbearbeiter
SE
Nina Carstensen
Nina Carstensen
Mitarbeiterin Safety Management
SM
Andreas Mönch
Andreas Mönch
BR-Mitglied, Ausgabe PK
PK

Stress

Selbstmanagement

Stress entsteht oft nicht erst in dem Moment, in dem man feststellt, sich verzettelt zu haben, sondern vorher – wenn sich die Befürchtung einschleicht, man könne sich womöglich verzetteln. Türmt sich die Arbeit erst einmal derart auf, dass man nicht einmal mehr den eigenen Zeitplan finden kann, lässt sich der ungeliebte Kollege namens Stress kaum noch abwimmeln. Effektive Arbeit hingegen befindet sich dann bereits freiwillig auf dem Rückzug ...

Zielsetzung

Definierte Ziele liefern eine entscheidende Hilfestellung bei der Verwirklichung individueller Wünsche. Hat man zum Beispiel den Wunsch, gesünder zu leben und mehr Ausdauer zu entwickeln, setzt man sich zum Ziel, sich zweimal die Woche Kolleginnen oder Kollegen anzuschließen und das Fitness-Studio zu besuchen. Möchte man mehr Ordnung und Struktur im Arbeitsalltag oder am Arbeitsplatz schaffen, setzt man sich zum Ziel, jeden Tag vor der Mittagspause alle E-Mails beantwortet und die Post wegsortiert zu haben.

Haben Sie Ihre Ziele festgesteckt, sollten Sie diese schriftlich festhalten und entweder sichtbar am persönlichen Arbeitsplatz platzieren oder als regelmäßige digitale Erinnerung einrichten. Ihre Ziele sind die wichtigste Voraussetzung für ein effektives Zeitmanagement.

Zeitmanagement

Zeitmanagement, Wecker und Laptop, © AdobeStock

Wichtiger als möglichst viele Aufgaben und Termine in einem gewissen Zeitraum unterzubringen, ist die Reihenfolge, die man festlegt: Abgesehen davon, dass Eiliges – das liegt in der Natur der Sache – Vorrang hat, gilt es, die „großen Brocken“ vorzuziehen und somit aus dem Weg zu schaffen, um sich anschließend um die kleineren Aufgaben zu kümmern.

Um eine Umsetzung sicherzustellen, führen Sie eine Wochenplanung. Termin nahtlos an Termin zu reihen, führt oft zu Kollisionen, Überschneidungen oder ungewolltem Aufschub, da sich streng terminierte Gespräche im positiven Sinne intensiv oder im negativen Sinne schleppend entwickeln können und somit länger dauern als geplant. Auch können ungeplante Vorkommnisse das Verschieben eines Terminbeginns erzwingen. Lücken im Terminkalender verschwenden somit keine Zeit, sondern gewährleisten eine adäquate Abwicklung der Projekte, zumal man auch dem Kopf eine Verschnaufpause gönnen sollte, um gedanklich vom einen zum nächsten Termin wechseln zu können.

Effizienz

Der direkte Weg zum Ziel folgt einer vorab festgelegten Route. Zunächst sollte man sich vor Augen führen, wohin der Weg führen soll und was man „unterwegs“ benötigt. Vor jeder Etappe muss feststehen, was zu tun ist, bis wann und für wen etwas erledigt zu sein hat. Gute Vorbereitung ist wichtig! Nun heißt es: Schritt für Schritt. Sich selbst zu überholen, bringt einen meistens nicht schneller zum Ziel, sondern bedeutet tatsächlich einen Umweg und bringt uns womöglich ins Stolpern. Störungen und Ablenkungen sollte man dabei weitestgehend und von vornherein den Zugang verwehren, um sich nicht von der Route abbringen zu lassen.

Selbstwahrnehmung

Stresshormone beeinträchtigen unsere Selbstwahrnehmung, beispielsweise führt Dauerstress dazu, dass wir gar nicht oder zu spät erkennen, wie erschöpft wir sind. So werden auch Erschöpfungssyndrome wie Konzentrationsschwierigkeiten und Schlafstörungen, Appetitlosigkeit oder ungezügeltes Essen nicht in dem Maße wahrgenommen, wie es notwendig wäre.

Die Selbstwahrnehmung lässt sich festigen, indem man zum einen über Art und Häufigkeit der Erschöpfung Buch führt und zum anderen die Einschätzung der Mitmenschen abfragt und sich zu Herzen nimmt. Werden Stress und der Umgang damit als offenes Thema behandelt, nimmt dies schon einen gehörigen Teil des Drucks – vieles lässt sich dann auch gemeinsam schultern.

Risikofaktor mit Langzeitwirkung

In den vergangenen Jahren hat sich die Arbeitswelt stark gewandelt. Auch bei uns. Zu den physischen kommen psychische Belastungen, die sich weniger gut messen lassen, aber vielen Beschäftigten schwer zu schaffen machen. Um als Unternehmen wettbewerbsfähig zu bleiben, wurde es in den vergangenen Jahren nötig, Arbeitsprozesse zu verdichten und Strukturen zu verschlanken. Immer wieder kommt es zu unvorhersehbaren Unterbrechungen während der Arbeit. Diese reißen die Beschäftigten aus der Arbeit heraus – sie widmen sich zunächst einer anderen Aufgabe, um im Anschluss ihrer eigentlichen Arbeit nachgehen zu können. Je komplexer die Aufgabe war, desto schwieriger ist es, wieder einzusteigen. Nach einer Untersuchung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin muss der moderne Arbeitnehmende eines besonders gut können: sehr viele verschiedene Aufgaben erledigen. Und das möglichst gleichzeitig oder in schnellem Wechsel.

Kommunizieren – immer und überall!

Hand mit Handy, darüber Sprechblasen aus Puzzleteilen, © AdobeStock

Einen sehr großen Anteil der Arbeitszeit füllt heute die Kommunikation. In Meetings und E-Mails, über SMS und WhatsApp und natürlich durch alle Social Media-Kanäle fließen ständig Informationen – ob sie von Bedeutung sind oder nicht. Auch das verursacht Stress. Permanente Erreichbarkeit lässt zunehmend die Grenze zwischen Arbeit und Privatleben schwinden, und das Dauerfeuer an Nachrichten führt immer wieder zu Unterbrechungen der Arbeit.

Was tun?

Arbeit und Freizeit in einer gesunden Balance zu halten, kann man lernen. Unterbrechen Sie den Stress des Alltags mit Phasen der Entspannung. Oder finden Sie heraus, wie Sie Zeitfresser und andere Belastungen entschärfen.

AKTIV GEGEN STRESS

Frau im Lotussitz in der Natur, © AdobeStock

Stressauslöser kann ein einzelner Belastungsfaktor sein, der zunehmend alle Bereiche des Alltags beeinträchtigt. Oftmals ist es aber auch gerade das Zusammenspiel vieler einzelner Faktoren, das uns zusetzt. Auf mehreren Ebenen gleichzeitig funktionieren zu wollen – zum Beispiel als Kollege, Führungskraft und Ansprechperson für Kunden, gleichzeitig aber auch als Elternteil, Partner oder Mannschaftskollege –, das kann Menschen unter Druck setzen. Wir haben daher Maßnahmen ins Leben gerufen, die Unterstützung für ganz unterschiedliche Lebensbereiche anbieten.

Da auch Verantwortung mit einem entsprechenden Grad der Belastung einhergeht, werden verschiedene Führungskräfte-Trainings angeboten. Das schließt Themengebiete wie Mitarbeitergespräche führen, Veränderungsprozesse begleiten oder Teams erfolgreich leiten mit ein.

Der Großteil der BGM-Maßnahmen im Allgemeinen und der Präventiv-Angebote zum Thema Stress im Speziellen richten sich an drei elementaren Punkten aus: größtmögliche Flexibilität, klar verständliche Leitbilder zur Orientierung und die Beratung durch verlässliche Ansprechpersonen.

Bewegung

Aktiv den Rücken stärken

Mann hält sich den Rücken, © AdobeStock

Kräftig, beweglich, stark – so sollte ein gesunder Rücken sein. Dank eines optimal aufeinander abgestimmten Zusammenspiels von Wirbeln, Bändern und Muskeln ist er in der Lage, tagtäglich viel zu leisten. Doch was, wenn dieses System aus dem Gleichgewicht gerät?

Dass dies allzu häufig passiert, wissen wir, denn Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems sind die Nummer 1 der Fehlzeitenstatistiken, auch bei uns. Zu langes Sitzen, Arbeiten in Zwangshaltung, Heben schwerer Lasten – dies sind nur einige der Ursachen für Rückenprobleme.

Zahlen und Fakten

Fast 23 % der Erwerbstätigen müssen bei der Arbeit häufig schwere Lasten bewegen. 15 % der Erwerbstätigen arbeiten häufig in Zwangshaltungen. Für mehr als 90 % aller Rückenschmerzen ist die Rückenmuskulatur verantwortlich. Fast 25 % aller Arbeitsunfähigkeitstage sind auf Muskel-Skelett-Erkrankungen zurückzuführen. Rund 24.000 Menschen scheiden jährlich wegen Muskel-Skelett-Erkrankungen vorzeitig aus dem Erwerbsleben aus.

Zahlen bezogen auf Deutschland. Quelle: Denk an mich. Dein Rücken, eine Initiative der Träger der gesetzlichen Unfallversicherung

Das richtige Maß an Belastung hält den Rücken gesund. Denn die Rückenmuskulatur darf weder über- noch unterfordert werden. Zu hohe Belastungen können den Rücken überstrapazieren, zu geringe Beanspruchung schwächt die Muskeln. Auch psychische Faktoren wie Hektik oder Monotonie können den Rücken belasten.

Bewegung ist einer der wichtigsten Faktoren in der Erfolgsformel zum allgemeinen Wohlbefinden. Hier ist ein vielseitiges BGM-Angebot gewachsen, dass für jeden das Passende bereithält – hinsichtlich Bedarf und Interesse, aber auch Zeitaufwand.

So reicht die Auswahl von regelmäßigen Kurzeinheiten über die Teilnahme an jährlich stattfinden Aktionen bis hin zu permanenten Angeboten, die in individuellem Umfang nutzbar sind. Zu den besonders beliebten Maßnahmen gehört unser „bewegtes Pausenangebot“:

EASYFIT

  • Bringen Sie Schwung in Ihre Pause – schon fünfzehn Minuten reichen aus!
  • Das kompakte Workout unter Leitung unserer Fitnessexpertin Jutta Heine widmet sich donnerstags um 09:15 Uhr in Hallenschiff III für fünfzehn Minuten Themenschwerpunkten wie Rückengesundheit, Herz-Kreislauf-System, ergonomisches Arbeiten und Stressbewältigung. Termine, Treffpunkt und weitere Informationen finden Sie im Intranet LokBuch unter der Rubrik BGM.
  • Jeder kann teilnehmen
  • Die Übungen sind für jede Altersklasse und jeden Fitnessgrad geeignet
  • Anmeldung und Ausstempeln sind nicht notwendig
  • Man kann in Arbeits- bzw. Alltagskleidung teilnehmen

AZUBIFIT

Frau schnürt sich den Sportschuh zu, © AdobeStock

Ganz nach dem Motto „Fit für die Zukunft“ steht das Programm AzubiFIT. Denn es ist nie zu spät, etwas für die eigene Gesundheit zu tun, zu früh aber eben auch nicht!

Über die jährlich wechselnden Themenschwerpunkte Sport, Ernährung und Stressmanagement können die Teilnehmenden wichtige Informationen und Erfahrungen sammeln, die im Alltag und bei der Arbeit im Speziellen hilfreich sind.

  • Das Programm wird allen Nachwuchskräften zum Ausbildungsstart empfohlen und erläutert
  • Das Programm gliedert sich in theoretische und praktische Einheiten, die aufeinander aufbauen
  • Der Einstieg ist zu Beginn eines jeden Themenjahres möglich
  • Die Übungen sind für jeden Teilnehmenden geeignet
  • Termine, Treffpunkt und weitere Details werden durch die Ausbildungsleitung überreicht

FI(gh)T CLUB

Mit den folgenden Übungsprogrammen halten Sie ihren Rücken gesund und fit. Eine Mischung aus Entspannung, Dehnung und Kräftigung der wichtigsten Muskelgruppen ist der Schlüssel, um Rückenschmerzen vorzubeugen.

Auch wenn Sie eigentlich keine Zeit haben oder Sie sich nur schwer zum Üben aufraffen können, suchen Sie sich RUNDE 1 oder RUNDE 2 aus: 10 bis 15 Minuten, dreimal pro Woche reichen aus, um sich schnell besser zu fühlen. Auf geht’s in den Ring!

 

EasyFIT - Videos mit Jutta Heine

EasyFIT

RückenFIT

Schulter-NackenFIT

Augenentspannung + Augenmuskeltraining

Übung 1: Augen schließen

Ausführung: Schließen Sie etwa 10 Sekunden die Augen und wiederholen Sie dies mehrfach im Laufe des Tages.

Übung 2: Fernsicht

Ausführung: Fixieren Sie einen Gegenstand auf Ihrem Schreibtisch und lassen Sie anschließend den Blick in die Ferne schweifen. Mehrmals wiederholen.

Übung 3: Blinzeln

Ausführung: Blinzeln Sie 5 Sekunden locker und kneifen Sie die Augen dann zu. Das beugt trockenen Augen vor.

Übung 4: Ohne Lichtreize

Ausführung: Schließen Sie die Augen und decken Sie die Lider zusätzlich mit den Handflächen ab, ohne Druck auszuüben. Halten Sie dies für etwa 30 Sekunden. Danach die Augen langsam wieder öffnen.

Übung 5: Blick zur Seite

Ausführung: Kopf gerade halten und mit geöffneten Augen so weit wie möglich nach links, dann nach rechts, nach oben und nach unten gucken. Jeweils 2 Sekunden halten und alles dreimal wiederholen.

Übung 6: Augen kreisen

Ausführung: Augen mehrmals im und gegen den Uhrzeigersinn kreisen lassen.

Übung 7: Fokussieren

Ausführung: Nehmen Sie in jede Hand einen Stift und halten Sie diese in einem Abstand von etwa 15 cm hintereinander. Fixieren Sie den vorderen Stift, dann sehen Sie den hinteren doppelt. Dann fixieren Sie den hinteren Stift. Jeweils einige Sekunden verweilen.

Ergonomisches Arbeiten

Der Fachbegriff Ergonomie setzt sich zusammen aus den griechischen Wörtern „ergon“ für Arbeit und „nomos“ für Lehre. Es wäre den alten Griechen übrigens durchaus zuzutrauen, dass auch sie schon einen Zusammenhang vermutet haben zwischen angenehmen, körperfreundlichen Rahmenbedingungen und effizientem Arbeiten bzw. gesteigerter Leistungsfähigkeit. Und mit dieser Vermutung lägen sie genau richtig. Hier ein paar grundlegende Tipps:

Tisch und Stuhl optimal eingestellt

  • Stellen Sie die Stuhlhöhe so ein, dass die Füße flach auf dem Boden stehen. Die Ober- und Unterschenkel sollten einen Winkel von mindestens 90 Grad einnehmen.
  • Stellen Sie die Sitzfläche so ein, dass der Rücken leicht gegen die Rückenlehne drückt. Zwischen Sitzfläche und Kniekehle sollte gut zwei Finger breit Platz sein.
  • Stellen Sie die Rückenlehne so ein, dass Sie sich ohne Kraftaufwand nach hinten lehnen können. Es sollte aber genug Widerstand geben, dass das Kreuz bei aufrechter Sitzhaltung mithilfe der Ausbuchtung der Rückenlehne gestützt ist.
  • Stellen Sie die Armstützen (falls vorhanden) so ein, dass die Ellenbogen locker aufliegen, ohne dass sich die Schultern anheben.
  • Stellen Sie auch die Tischhöhe so ein, dass die Ellenbogen locker auf dem Tisch liegen, ohne dass sich die Schultern anheben.

Arbeitsmittel optimal ausgerichtet

  • Stellen Sie den Bildschirm frontal vor sich auf, damit Sie Ihren Kopf nicht seitlich drehen müssen.
  • Stellen Sie die Bildschirmhöhe so ein, dass der obere Bildschirmrand eine Handbreit unter Ihrer Augenhöhe ist.
  • Der Bildschirmabstand zu Ihren Augen sollte nicht weniger als eine Armlänge betragen. Anstatt näher an den Bildschirm heranzurücken, lieber die Schriftgröße erhöhen, wenn ein Text nicht gut lesbar ist.
  • Die Tastatur sollte gerade vor Ihnen liegen, mit gut 10 bis 15 cm Abstand zur Tischkante, damit die Handballen locker auf dem Tisch abgestützt werden können. Die Maus sollte so nah wie möglich an der Tastatur liegen.
  • Arbeitsdokumente sollten nicht zwischen Ihnen und Ihrer Tastatur platziert werden, sondern zwischen Tastatur und Bildschirm – und zwar mittig, sodass der Kopf beim Blick aufs Dokument nicht gedrehtwerden muss.

Ernährung

Du bist, was Du isst

Die Ernährung hat einen großen Einfluss auf unser Wohlbefinden, unsere Fitness und unsere Gesundheit. Das Wissen um gesunde Ernährung ist groß, aber der Alltag erschwert oft die Umsetzung. Wer kann sich schon tagsüber frische Salate schnippeln oder leckere Gemüsepfannen zubereiten, wenn er unterwegs nur Pommesbuden vorfindet oder einfach keine Zeit zum Vorbereiten hat?

Richtig trinken

Wasserflasche mit Glas, © AdobeStock

Meist führt der erste Weg im Büro zur Kaffeemaschine. Für viele Menschen bleibt Kaffee dann das einzige Getränk für den ganzen Tag. Das sollten Sie unbedingt vermeiden. Kaffee und schwarzer Tee können zwar in die Flüssigkeitsbilanz mit eingerechnet werden, es sollten aber nicht mehr als vier Tassen oder zwei Becher am Tag sein. Insgesamt sollten Sie mindestens 1,5 Liter Flüssigkeit pro Tag trinken, um Müdigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, Kopfschmerzen und einer verringerten Leistungsfähigkeit vorzubeugen.

Der kleine Hunger zwischendurch

Snackgemüse, © AdobeStock

Zu viele Termine, hoher Zeitdruck und andauernde Hektik führen nicht selten zu Einbußen bei körperlicher und geistiger Leistungsfähigkeit. Daher sollten kurze Pausen, ein paar Minuten Bewegung an der frischen Luft und natürlich die richtige Zwischenmahlzeit nicht fehlen, um ausgeglichen über den Tag zu kommen. Eine kleine Zwischenmahlzeit wie etwas Obst oder Gemüse, ein Joghurt oder ein kleines belegtes Brot sind dafür am besten geeignet. Sie bleiben leistungsfähig und vermeiden Heißhungerattacken.

Mittagspause ohne Kantine

Teller mit leckerem Essen, © AdobeStock
  • Versorgen Sie sich ausreichend mit frischem Obst und Gemüse. Gut geeignet sind transportsichere Sorten wie Äpfel, Cocktailtomaten, Weintrauben, Möhren oder Kohlrabi.
  • Belegen Sie Brote und Sandwiches phantasievoll. Vegetarische Brotaufstriche, Pesto oder Frischkäse sind gute Alternativen zu Butter und Margarine.
  • Bereiten Sie am Tag zuvor eine größere Menge Essen zu und nehmen Sie zum Beispiel eine Portion Salat ins Büro mit. In der Mikrowelle können Sie auch eine warme Mahlzeit schnell aufwärmen.
  • Milch und Milchprodukte wie Joghurt oder Käse liefern Energie und wichtiges Calcium. Bei veganer Ernährung dienen grüne Gemüsesorten, Nüsse, Samen und Hülsenfrüchte als Calciumquelle.

Auf den Internetseiten unseres Gesundheitspartners der Techniker Krankenkasse (www.tk.de) finden Sie aktuelle Rezepte sowie alles Wissenswerte zum Thema Ernährung. Testen Sie auch den E-Ernährungscoach.

Sucht

Wenn das Verlangen die Vernunft besiegt

Ob Alkoholabhängigkeit, Rauchen oder Kaufsucht, es gibt vielerlei Arten von Süchten. Nur woran erkennen wir, ob eine schlechte Angewohnheit schon zur Sucht geworden ist?

Frau hält sich Hand vor das Gesicht, © AdobeStock

Worauf können Sie nicht verzichten? Kaffee, Cola, Schokolade oder Computerspiele? Ein kleines Laster hat wohl jeder. Gegen den täglichen Besuch im Internet spricht erstmal nichts, genauso wenig wie regelmäßig Schokolade (solange dies nicht zu Übergewicht führt). Doch die Grenze ist fließend. Gerade bei ernsten Suchtmitteln wie Alkohol ist es ein schmaler Grat vom unschädlichen Konsum zum Missbrauch.

Welche Menschen sind besonders suchtgefährdet?

Grundsätzlich gilt: Jeder Mensch kann von einer Substanz abhängig werden. Auf das Suchtrisiko eines Menschen haben viele Faktoren einen Einfluss. Das beginnt damit, wie gut die oder der Einzelne die potenziell süchtig machende Substanz verträgt. Selbst gefestigte Charaktere können etwa aufgrund traumatischer Erlebnisse in eine Abhängigkeit rutschen. Schätzungen zufolge sind 2,4 Prozent der Deutschen alkoholabhängig – und gut 90 Prozent aller Menschen haben etwas, worauf sie nicht mehr verzichten können: Schokolade, Kaffee, Nikotin, Glücksspiel, Internet oder Einkaufen – die Liste ist lang. Nicht immer wird das zum Problem, aber gerade Alkohol, Zigaretten oder Drogen lassen viele Betroffene nicht mehr los.

Anzeichen, die auf eine Sucht hindeuten:

Die betriebliche Suchtprävention folgt einem sorgfältig ausgearbeiteten Stufenplan. Über ein auf dem gesamten Betriebsgelände geltendes Alkohol- und Rauschmittelverbot hinaus besteht eine Betriebsvereinbarung zum Nichtraucherschutz.

Das BGM-Angebot zum Thema Sucht berücksichtigt sowohl Suchtbetroffene als auch Suchtgefährdete und bietet gleichzeitig Kolleginnen und Kollegen sowie Führungskräften Unterstützung an, die eine Suchtproblematik im Kollegenkreis wahrnehmen.

  1. Starker Drang, das Suchtmittel zu konsumieren
  2. Verlust über die Kontrolle des Konsums
  3. Entzugssymptome sowie Substanz-Konsum, um diese Symptome zu lindern oder zu vermeiden
  4. Toleranzentwicklung, das heißt, dass eine zunehmend höhere Dosis für die gleiche Wirkung benötigt wird
  5. Reduzierung anderer Interessen und ein eingeengtes Verhaltensmuster, um das Suchtmittel regelmäßig konsumieren zu können
  6. Fortführung des Konsums, obwohl negative körperliche, psychische oder soziale Konsequenzen bekannt sind

Sollten Sie den Eindruck haben, eine Ihrer Kolleginnen oder einer Ihrer Kollegen könnte ein Suchtproblem haben, scheuen Sie sich nicht davor, sich vertraulich an Ihre direkte Vorgesetzte oder Ihren direkten Vorgesetzten oder an unsere Sozialberaterin zu wenden. Denn nur so kann dem Betroffenen geholfen werden! Im Intranet finden Sie weitere Informationen zur Betrieblichen Sozialberatung (Kontaktdaten Betriebliche Sozialberatung)

Aktion

Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler gesucht

Wir wünschen uns, dass wir alle in Sachen Gesundheit und Fitness gemeinsam an Bord gehen. Dazu gehört natürlich die Pilotin oder der Pilot.

Betrieblicher Gesundheitspilot (m/w/d), um es exakt zu formulieren. Diesen Posten haben wir mehrfach besetzt, hoffen aber auf weitere ehrenamtlich engagierte Kolleginnen und Kollegen, die sich konkret der betrieblichen Gesundheitsförderung und somit dem Wohl und den Bedürfnissen aller widmen.

Um die Etablierung, die Weiterentwicklung und die Vernetzung unseres BGM-Projekts innerhalb der gesamten Belegschaft sicherzustellen, sind wir im Jahr 2016 mit der Ausbildung unserer Gesundheitspilotinnen und -piloten gestartet.

Das Aufgabenfeld ist breit gefächert, und der Einsatz unserer Gesundheitspilotinnen und -piloten bedeutet einen essentiellen Beitrag zu unserem Gesundheitskonzept. Dass dieses Amt dabei nicht auf „Stress“ hinauslaufen darf, versteht sich an dieser Stelle von selbst ...

Ausbildungsinhalte:

  • Grundlagen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements

  • Funktion als Gesundheitsberaterin oder -berater im Unternehmen

  • Bewegungstraining, Ernährungsmanagement, Stressabbau innerhalb und außerhalb des Jobs

Aufgaben:

  • Beratung in allen Teilbereichen, die unser Betriebliches Gesundheitsmanagement umfasst
  • Aktive Kommunikation und Motivation rund um entsprechende Angebote und Veranstaltungen
  • Auslotung von gesundheitlichen Defiziten und Optimierungspotenzial
  • Sie sind Ansprechperson für Kolleginnen und Kollegen bei gesundheitlichen Problemen und nehmen eine Vermittlerfunktion wahr
  • Teilnahme an Treffen des Arbeitskreises Gesundheit

Das sollten Sie mitbringen:

  • Engagement im Bereich der Betrieblichen Gesundheitsförderung
  • Vertrauen, Anerkennung und Akzeptanz im Kollegenkreis
  • Selbstreflektion und die Fähigkeit, offen auf Menschen zuzugehen

Wir freuen uns über jedes Interesse!

Kontakte Gesundheitspilotinnen und Gesundheitspiloten:

  • Nina Carstensen (-2797)
  • Dirk Grassmann (-2364)
  • Andreas Mönch (-2178)

After Work

Vossloh Rolling Stock – der Lokbau läuft

Dass wir gemeinsam viel erreichen, stellen wir nicht nur als Team eines traditionsreichen Unternehmens während unserer täglichen Arbeit immer wieder fest, sondern auch über die Arbeitszeiten hinaus.

BUSINESS.RUN

Unter diesem neuen Namen des traditionsreichen Firmenlaufs rennen jedes Jahr Mannschaften unterschiedlichster Kieler Unternehmen um die Wette. Mehr als 3.000 Teilnehmende aus etwa 200 Teams gehen an den Start der 4,8 km langen Strecke. Und so auch wir! Schließlich möchten wir an den großartigen Erfolg aus den vergangenen Jahren anknüpfen. Immerhin haben wir es schon mal auf‘s Treppchen geschafft!

Anmeldungen für den BUSINESS.RUN nimmt Lea Michaelis, Durchwahl -2075, herzlich gern entgegen! Jedes Team-Mitglied erhält dann zur Teilnahme ein Laufshirt mit unserem jeweiligen Motto.

Lauf zwischen den Meeren

  • Im Team gemeinsam von Husum nach Damp (89,4 km) aufgeteilt in verschiedene Etappen
  • Einstimmung und Energie tanken bei der Pasta Party am Abend vor dem Lauf
  • Übernachtungsmöglichkeiten im Ostseebad Damp
  • Krönender Abschluss mit der Läuferparty nach dem Lauf

Drachenboot Fun Cup

Gesundheit und Fitness, Kollegialität und positive Stimmung: Letztlich sitzen wir alle in einem Boot! Und zwar buchstäblich. Wir setzen wie immer alles daran, beim jährlichen Rennen mit einer hochmotivierten Mannschaft ins Rennen zu gehen.

Team und Termin

Anfang September jeden Jahres startet das Drachenboot-Fun-Cup-Rennen! Für eine komplette Mannschaft benötigen wir 18 Personen am Paddel und eine an der Trommel. Ein, zwei Reservekandidatinnen oder -kandidaten sind natürlich auch mehr als willkommen. Seefestigkeit und Rhythmusgefühl sind zwar von Vorteil, aber keine zwingende Bedingung. Hauptsache wir kommen ins Ziel und haben an dem Tag jede Menge Spaß!

Info und Anmeldung

Alles rund um das Traditionsrennen gibt es unter www.drachenbootrennen-kiel.de. Wer Interesse hat, meldet sich bitte schnellstmöglich bei Claudia Teichmann, Durchwahl -3379, sodass zeitnah Trainingseinheiten arrangiert werden können.

Wasserski & Co.

Garantie auf Muskelkater (auch in den Lachmuskeln): Wasserski, Wakeboard, Kneeboard – es gibt allerhand „Wasserspielzeug“, mit dem man sich in einer Leistungssteigerungszone zwischen „nicht schön, aber selten“ über „versehentlich akrobatisch, aber immerhin 50 Meter“ bis „ wie auf Schienen elegant durchs Ziel“ über die Wasseroberfläche bewegen kann. Ein gut 15-köpfiges Vossloh Rolling Stock-Team samt Anhang hat dies bereits erfolgreich erprobt. Dass direkt im Anschluss nach einer Fortsetzung gerufen wurde, spricht für sich. In diesem Sinne …

Team und Termin

Nach den Sommerferien wird ein gemeinsamer Ausflug zu den Wasserski-Anlagen in Damp, Weißenhaus oder Süsel geplant. Unabhängig von Geschlecht oder Alter, Fitnessgrad oder temporärer Wasserscheu ist jede und jeder Teilnehmende willkommen. Auch Freunde oder Familie können sich gerne anschließen.

Equipment und Anmeldung

Badebüx, Lust und ein kleines bisschen Mut – mehr benötigt man nicht, um einen gelungen Sporttag auf dem Wasser zu absolvieren. Das passende Equipment kann man vor Ort gegen Gebühr ausleihen. Wer jetzt Lust bekommen hat, sollte nur eines nicht tun: zögern. Hier ist der Ansprechpartner: Ole Carlson -2060

Beratung

Betriebliche Sozialberatung

Katrin Schwert

Wenden Sie sich mit Ihren Anliegen gerne an
Frau Katrin Schwert

ias mental health GmbH
Ein Unternehmen der ias-Gruppe
Am Wall 162/163
28195 Bremen

Telefon: +49 160 95 28 40 71
E-Mail: katrin.schwert@ias-gruppe.de