„Gesundheit mit Zugkraft!“: Dieses Projekt haben wir 2013 ins Leben gerufen und damit im
Bereich der
Gesundheitsprävention Fahrt aufgenommen. Begonnen hat alles mit intensiven Analysephasen, aus denen sich
regelmäßig wiederkehrende Mitarbeiterbefragungen und Gesundheitszirkel entwickelt haben. Heute verfügen wir
über ein umfangreiches, ganzheitliches Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM), welches Jahr für Jahr mit
dem Exzellenz-Siegel des Corporate Health Award ausgezeichnet wird und mehrfach den 1. Platz im Bereich
Mittelstand – Maschinenbau erzielen konnte.
Das CHA-Zertifikat bestätigt uns, dass bei uns in Kiel ein hervorragendes BGM geführt wird, das sämtliche
derzeit etablierte Standards erfüllt. Die Zertifizierung ist ein Nachweis dafür, dass das Kieler BGM
vorbildlich
aufgestellt ist und die Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Motivation der Kolleginnen und Kollegen
nachhaltig stärkt.
Diese Auszeichnung ist uns nicht nur verliehen worden, weil Vossloh Rolling Stock in Kiel ein
strukturiertes,
strategisches BGM anbietet und intensiv in die Gesundheit der Mitarbeitenden investiert, sondern auch durch
Ihre
aktive Unterstützung und Beteiligung. Vielen Dank dafür!
Im Weiteren finden Sie unser Programm sowie Aktionen für die Gesundheitsprävention bei Vossloh Rolling Stock
in
Kiel.
Wir freuen uns auf eine rege Beteiligung und ein gesundes Team!
Ihr Arbeitskreis Gesundheit
ARBEITSKREIS GESUNDHEIT
Wir machen uns für Sie stark: Der Arbeitskreis Gesundheit setzt sich aus einem engagierten Team zusammen und
arbeitet stetig daran, bedarfsangepasste Beratungs- und Aktivangebote bereitzustellen und diese fortwährend
zu optimieren.
Lea Michaelis BGM-Koordinatorin, HR Business Partner HR
Ekaterina Gorokh BR-Mitglied, LCC/RAM Ingenieurin SE
Birgit Labs Personalsachbearbeiterin HR
Thomas Neugebauer BR-Mitglied WC
Daniela Staskewitz Teamassistenz PK PK
Anja von Hofen Personalleiterin HR
Kirsten Hüttmann Fachkraft für Arbeitssicherheit PK
Claudia Teichmann Mitarbeiterin Stammdaten PK
Nico Lindstädt Site Manager Kiel PK
Unsere Gesundheitspilotinnen und Gesundheitspiloten
Neben unserem Arbeitskreis Gesundheit stehen Ihnen die Gesundheitspilotinnen und Gesundheitspiloten bei allen
Fragen rund um das BGM
zur Verfügung:
Dirk Grassmann Technischer Sachbearbeiter SE
Nina Carstensen Mitarbeiterin Safety Management SM
Andreas Mönch BR-Mitglied, Ausgabe PK PK
Stress
Selbstmanagement
Stress entsteht oft nicht erst in dem Moment, in dem man feststellt, sich verzettelt zu haben, sondern vorher
– wenn sich die Befürchtung einschleicht, man könne sich womöglich verzetteln. Türmt sich die Arbeit
erst einmal derart auf, dass man nicht einmal mehr den eigenen Zeitplan finden kann, lässt sich der
ungeliebte Kollege namens Stress kaum noch abwimmeln. Effektive Arbeit hingegen befindet sich dann bereits
freiwillig auf dem Rückzug ...
Zielsetzung
Definierte Ziele liefern eine entscheidende Hilfestellung bei der Verwirklichung individueller Wünsche. Hat
man zum Beispiel den Wunsch, gesünder zu leben und mehr Ausdauer zu entwickeln, setzt man sich zum Ziel,
sich zweimal die Woche Kolleginnen oder Kollegen anzuschließen und das Fitness-Studio zu besuchen. Möchte
man mehr Ordnung
und Struktur im Arbeitsalltag oder am Arbeitsplatz schaffen, setzt man sich zum Ziel, jeden Tag vor der
Mittagspause alle E-Mails beantwortet und die Post wegsortiert zu haben.
Haben Sie Ihre Ziele festgesteckt, sollten Sie diese schriftlich festhalten und entweder
sichtbar am
persönlichen Arbeitsplatz platzieren oder als regelmäßige digitale Erinnerung einrichten.
Ihre Ziele sind
die wichtigste Voraussetzung für ein effektives Zeitmanagement.
Zeitmanagement
Wichtiger als möglichst viele Aufgaben und Termine in einem gewissen Zeitraum unterzubringen, ist die
Reihenfolge, die man festlegt: Abgesehen davon, dass Eiliges – das
liegt in der Natur der Sache
– Vorrang hat, gilt es, die „großen Brocken“ vorzuziehen und somit aus dem Weg zu
schaffen, um sich
anschließend um die kleineren Aufgaben zu kümmern.
Um eine Umsetzung sicherzustellen, führen Sie eine Wochenplanung. Termin nahtlos an Termin zu reihen, führt
oft zu Kollisionen, Überschneidungen oder ungewolltem Aufschub, da sich streng terminierte Gespräche im
positiven Sinne intensiv oder im negativen Sinne schleppend entwickeln können und somit länger dauern als
geplant. Auch können ungeplante Vorkommnisse das Verschieben eines Terminbeginns erzwingen. Lücken im
Terminkalender verschwenden somit keine Zeit, sondern gewährleisten eine adäquate Abwicklung der Projekte,
zumal man auch dem Kopf eine Verschnaufpause gönnen sollte, um gedanklich vom einen zum nächsten Termin
wechseln zu können.
Effizienz
Der direkte Weg zum Ziel folgt einer vorab festgelegten Route. Zunächst sollte man sich vor
Augen führen,
wohin der Weg führen soll und was man „unterwegs“ benötigt. Vor jeder Etappe muss
feststehen, was zu tun
ist, bis wann und für wen etwas erledigt zu sein hat. Gute Vorbereitung ist wichtig! Nun heißt es:
Schritt für Schritt. Sich selbst zu überholen, bringt einen meistens nicht schneller zum
Ziel, sondern bedeutet
tatsächlich einen Umweg und bringt uns womöglich ins Stolpern. Störungen und Ablenkungen
sollte man dabei
weitestgehend und von vornherein den Zugang verwehren, um sich nicht von der Route abbringen zu lassen.
Selbstwahrnehmung
Stresshormone beeinträchtigen unsere Selbstwahrnehmung, beispielsweise führt Dauerstress
dazu, dass wir gar
nicht oder zu spät erkennen, wie erschöpft wir sind. So werden auch Erschöpfungssyndrome
wie
Konzentrationsschwierigkeiten und Schlafstörungen, Appetitlosigkeit oder ungezügeltes Essen nicht in dem
Maße wahrgenommen, wie es notwendig wäre.
Die Selbstwahrnehmung lässt sich festigen, indem man zum einen über Art und Häufigkeit der Erschöpfung
Buch führt und zum anderen die Einschätzung der Mitmenschen abfragt und
sich zu Herzen nimmt. Werden Stress und
der Umgang damit als offenes Thema behandelt, nimmt dies schon einen gehörigen Teil des Drucks –
vieles lässt sich dann auch gemeinsam schultern.
Risikofaktor mit Langzeitwirkung
In den vergangenen Jahren hat sich die Arbeitswelt stark gewandelt. Auch bei uns. Zu den physischen kommen
psychische Belastungen, die sich weniger gut messen lassen, aber vielen Beschäftigten schwer zu schaffen
machen. Um als Unternehmen wettbewerbsfähig zu bleiben, wurde es in den vergangenen Jahren nötig,
Arbeitsprozesse zu verdichten und Strukturen zu verschlanken. Immer wieder kommt es zu unvorhersehbaren
Unterbrechungen während der Arbeit. Diese reißen die Beschäftigten aus der Arbeit heraus – sie widmen
sich zunächst einer anderen Aufgabe, um im Anschluss ihrer eigentlichen Arbeit nachgehen zu können. Je
komplexer die Aufgabe war, desto schwieriger ist es, wieder einzusteigen. Nach einer Untersuchung der
Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin muss der moderne Arbeitnehmende eines besonders gut
können:
sehr viele verschiedene Aufgaben erledigen. Und das möglichst gleichzeitig oder in schnellem Wechsel.
Kommunizieren – immer und überall!
Einen sehr großen Anteil der Arbeitszeit füllt heute die Kommunikation. In Meetings und E-Mails, über SMS und
WhatsApp und natürlich durch alle Social Media-Kanäle fließen ständig Informationen – ob sie von
Bedeutung sind oder nicht. Auch das verursacht Stress. Permanente Erreichbarkeit lässt
zunehmend die Grenze
zwischen Arbeit und Privatleben schwinden, und das Dauerfeuer an Nachrichten führt immer wieder zu
Unterbrechungen der Arbeit.
Was tun?
Arbeit und Freizeit in einer gesunden Balance zu halten, kann man lernen. Unterbrechen Sie
den Stress des
Alltags mit Phasen der Entspannung. Oder finden Sie heraus, wie Sie Zeitfresser und andere Belastungen
entschärfen.
AKTIV GEGEN STRESS
Stressauslöser kann ein einzelner Belastungsfaktor sein, der zunehmend alle Bereiche des Alltags
beeinträchtigt. Oftmals ist es aber auch gerade das Zusammenspiel vieler einzelner Faktoren, das uns
zusetzt. Auf mehreren Ebenen gleichzeitig funktionieren zu wollen – zum Beispiel als Kollege,
Führungskraft und Ansprechperson für Kunden, gleichzeitig aber auch als Elternteil, Partner oder
Mannschaftskollege –, das kann Menschen unter Druck setzen. Wir haben daher Maßnahmen ins Leben
gerufen, die Unterstützung für ganz unterschiedliche Lebensbereiche anbieten.
Da auch Verantwortung mit einem entsprechenden Grad der Belastung einhergeht, werden verschiedene
Führungskräfte-Trainings angeboten. Das schließt Themengebiete wie Mitarbeitergespräche führen,
Veränderungsprozesse begleiten oder Teams erfolgreich leiten mit ein.
Der Großteil der BGM-Maßnahmen im Allgemeinen und der Präventiv-Angebote zum Thema Stress im Speziellen
richten sich an drei elementaren Punkten aus: größtmögliche Flexibilität, klar verständliche Leitbilder zur
Orientierung und die Beratung durch verlässliche Ansprechpersonen.
Bewegung
Aktiv den Rücken stärken
Kräftig, beweglich, stark – so sollte ein gesunder Rücken sein. Dank eines optimal
aufeinander
abgestimmten Zusammenspiels von Wirbeln, Bändern und Muskeln ist er in der Lage, tagtäglich viel zu leisten.
Doch was, wenn dieses System aus dem Gleichgewicht gerät?
Dass dies allzu häufig passiert, wissen wir, denn Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems sind die Nummer 1
der Fehlzeitenstatistiken, auch bei uns. Zu langes Sitzen, Arbeiten in Zwangshaltung, Heben schwerer Lasten
– dies sind nur einige der Ursachen für Rückenprobleme.
Zahlen und Fakten
Fast 23 % der Erwerbstätigen müssen bei der Arbeit häufig schwere Lasten bewegen.
15 % der Erwerbstätigen arbeiten häufig in Zwangshaltungen.
Für mehr als 90 % aller Rückenschmerzen ist die Rückenmuskulatur verantwortlich.
Fast 25 % aller Arbeitsunfähigkeitstage sind auf Muskel-Skelett-Erkrankungen
zurückzuführen. Rund 24.000 Menschen scheiden jährlich wegen Muskel-Skelett-Erkrankungen
vorzeitig aus dem Erwerbsleben aus.
Zahlen bezogen auf Deutschland. Quelle: Denk an mich. Dein Rücken, eine Initiative der
Träger der gesetzlichen Unfallversicherung
Das richtige Maß an Belastung hält den Rücken gesund. Denn die Rückenmuskulatur darf weder über- noch
unterfordert werden. Zu hohe Belastungen können den Rücken überstrapazieren, zu geringe Beanspruchung
schwächt die Muskeln. Auch psychische Faktoren wie Hektik oder Monotonie können den Rücken belasten.
Bewegung ist einer der wichtigsten Faktoren in der Erfolgsformel zum allgemeinen Wohlbefinden. Hier ist ein
vielseitiges BGM-Angebot gewachsen, dass für jeden das Passende bereithält – hinsichtlich Bedarf und
Interesse, aber auch Zeitaufwand.
So reicht die Auswahl von regelmäßigen Kurzeinheiten über die Teilnahme an jährlich stattfinden Aktionen bis
hin zu permanenten Angeboten, die in individuellem Umfang nutzbar sind. Zu den besonders beliebten Maßnahmen
gehört unser „bewegtes Pausenangebot“:
EASYFIT
Bringen Sie Schwung in Ihre Pause – schon fünfzehn Minuten reichen aus!
Das kompakte Workout unter Leitung unserer Fitnessexpertin Jutta Heine widmet sich
donnerstags um 09:15 Uhr in Hallenschiff III für fünfzehn Minuten Themenschwerpunkten
wie Rückengesundheit, Herz-Kreislauf-System, ergonomisches Arbeiten und Stressbewältigung. Termine,
Treffpunkt und weitere Informationen finden Sie im Intranet LokBuch unter der Rubrik BGM.
Jeder kann teilnehmen
Die Übungen sind für jede Altersklasse und jeden Fitnessgrad geeignet
Anmeldung und Ausstempeln sind nicht notwendig
Man kann in Arbeits- bzw. Alltagskleidung teilnehmen
AZUBIFIT
Ganz nach dem Motto „Fit für die Zukunft“ steht das Programm AzubiFIT. Denn es ist nie zu spät, etwas für die
eigene Gesundheit zu tun, zu früh aber eben auch nicht!
Über die jährlich wechselnden Themenschwerpunkte Sport, Ernährung und Stressmanagement können die
Teilnehmenden
wichtige Informationen und Erfahrungen sammeln, die im Alltag und bei der Arbeit im Speziellen hilfreich
sind.
Das Programm wird allen Nachwuchskräften zum Ausbildungsstart empfohlen und erläutert
Das Programm gliedert sich in theoretische und praktische Einheiten, die aufeinander aufbauen
Der Einstieg ist zu Beginn eines jeden Themenjahres möglich
Die Übungen sind für jeden Teilnehmenden geeignet
Termine, Treffpunkt und weitere Details werden durch die Ausbildungsleitung überreicht
FI(gh)T CLUB
Mit den folgenden Übungsprogrammen halten Sie ihren Rücken gesund und fit. Eine Mischung aus Entspannung,
Dehnung und Kräftigung der wichtigsten Muskelgruppen ist der Schlüssel, um Rückenschmerzen vorzubeugen.
Auch wenn Sie eigentlich keine Zeit haben oder Sie sich nur schwer zum Üben aufraffen können, suchen Sie sich
RUNDE 1 oder RUNDE 2 aus: 10 bis 15 Minuten, dreimal pro Woche
reichen
aus, um sich schnell besser zu fühlen. Auf
geht’s in den Ring!
EasyFIT - Videos mit Jutta Heine
EasyFIT
RückenFIT
Schulter-NackenFIT
Augenentspannung + Augenmuskeltraining
Übung 1: Augen schließen
Ausführung: Schließen Sie etwa 10 Sekunden die Augen und wiederholen Sie dies
mehrfach
im Laufe des Tages.
Übung 2: Fernsicht
Ausführung: Fixieren Sie einen Gegenstand auf Ihrem Schreibtisch und lassen Sie
anschließend den Blick in die Ferne schweifen. Mehrmals wiederholen.
Übung 3: Blinzeln
Ausführung: Blinzeln Sie 5 Sekunden locker und kneifen Sie die Augen dann zu. Das
beugt
trockenen Augen vor.
Übung 4: Ohne Lichtreize
Ausführung: Schließen Sie die Augen und decken Sie die Lider zusätzlich mit den
Handflächen ab, ohne Druck auszuüben. Halten Sie dies für etwa 30 Sekunden. Danach die Augen langsam
wieder öffnen.
Übung 5: Blick zur Seite
Ausführung: Kopf gerade halten und mit geöffneten Augen so weit wie möglich nach
links,
dann nach rechts, nach oben und nach unten gucken. Jeweils 2 Sekunden halten und alles dreimal
wiederholen.
Übung 6: Augen kreisen
Ausführung: Augen mehrmals im und gegen den Uhrzeigersinn kreisen lassen.
Übung 7: Fokussieren
Ausführung: Nehmen Sie in jede Hand einen Stift und halten Sie diese in einem
Abstand
von etwa 15 cm hintereinander. Fixieren Sie den vorderen Stift, dann sehen Sie den hinteren doppelt.
Dann fixieren Sie den hinteren Stift. Jeweils einige Sekunden verweilen.
Ergonomisches Arbeiten
Der Fachbegriff Ergonomie setzt sich zusammen aus den griechischen Wörtern „ergon“ für Arbeit und „nomos“ für
Lehre. Es wäre den alten Griechen übrigens durchaus zuzutrauen, dass auch sie schon einen Zusammenhang
vermutet haben zwischen angenehmen, körperfreundlichen Rahmenbedingungen und effizientem Arbeiten bzw.
gesteigerter Leistungsfähigkeit. Und mit dieser Vermutung lägen sie genau richtig. Hier ein paar
grundlegende Tipps:
Tisch und Stuhl optimal eingestellt
Stellen Sie die Stuhlhöhe so ein, dass die Füße flach auf dem Boden stehen. Die Ober-
und Unterschenkel
sollten einen Winkel von mindestens 90 Grad einnehmen.
Stellen Sie die Sitzfläche so ein, dass der Rücken leicht gegen die Rückenlehne drückt.
Zwischen
Sitzfläche und Kniekehle sollte gut zwei Finger breit Platz sein.
Stellen Sie die Rückenlehne so ein, dass Sie sich ohne Kraftaufwand nach hinten lehnen
können. Es sollte
aber genug Widerstand geben, dass das Kreuz bei aufrechter Sitzhaltung mithilfe der Ausbuchtung der
Rückenlehne gestützt ist.
Stellen Sie die Armstützen (falls vorhanden) so ein, dass die Ellenbogen locker
aufliegen, ohne dass
sich die Schultern anheben.
Stellen Sie auch die Tischhöhe so ein, dass die Ellenbogen locker auf dem Tisch liegen,
ohne dass sich
die Schultern anheben.
Arbeitsmittel optimal ausgerichtet
Stellen Sie den Bildschirm frontal vor sich auf, damit Sie Ihren Kopf nicht seitlich
drehen müssen.
Stellen Sie die Bildschirmhöhe so ein, dass der obere Bildschirmrand eine Handbreit
unter Ihrer
Augenhöhe ist.
Der Bildschirmabstand zu Ihren Augen sollte nicht weniger als eine Armlänge betragen.
Anstatt näher an
den Bildschirm heranzurücken, lieber die Schriftgröße erhöhen, wenn ein Text nicht gut lesbar ist.
Die Tastatur sollte gerade vor Ihnen liegen, mit gut 10 bis 15 cm Abstand zur
Tischkante,
damit die
Handballen locker auf dem Tisch abgestützt werden können. Die Maus sollte so nah wie
möglich an der
Tastatur liegen.
Arbeitsdokumente sollten nicht zwischen Ihnen und Ihrer Tastatur platziert werden,
sondern zwischen
Tastatur und Bildschirm – und zwar mittig, sodass der Kopf beim Blick aufs Dokument nicht
gedrehtwerden muss.
Ernährung
Du bist, was Du isst
Die Ernährung hat einen großen Einfluss auf unser Wohlbefinden, unsere Fitness und unsere Gesundheit. Das
Wissen um gesunde Ernährung ist groß, aber der Alltag erschwert oft die Umsetzung. Wer kann sich schon
tagsüber frische Salate schnippeln oder leckere Gemüsepfannen zubereiten, wenn er unterwegs nur Pommesbuden
vorfindet oder einfach keine Zeit zum Vorbereiten hat?
Richtig trinken
Meist führt der erste Weg im Büro zur Kaffeemaschine. Für viele Menschen bleibt Kaffee dann das einzige
Getränk für den ganzen Tag. Das sollten Sie unbedingt vermeiden. Kaffee und schwarzer Tee können zwar in die
Flüssigkeitsbilanz mit eingerechnet werden, es sollten aber nicht mehr als vier Tassen oder zwei Becher am
Tag sein. Insgesamt sollten Sie mindestens 1,5 Liter Flüssigkeit pro Tag trinken, um Müdigkeit,
Konzentrationsschwierigkeiten, Kopfschmerzen und einer verringerten Leistungsfähigkeit vorzubeugen.
Der kleine Hunger zwischendurch
Zu viele Termine, hoher Zeitdruck und andauernde Hektik führen nicht selten zu Einbußen bei körperlicher und
geistiger Leistungsfähigkeit. Daher sollten kurze Pausen, ein paar Minuten Bewegung an der frischen Luft und
natürlich die richtige Zwischenmahlzeit nicht fehlen, um ausgeglichen über den Tag zu kommen. Eine kleine
Zwischenmahlzeit wie etwas Obst oder Gemüse, ein Joghurt oder ein kleines belegtes Brot sind dafür am besten
geeignet. Sie bleiben leistungsfähig und vermeiden Heißhungerattacken.
Mittagspause ohne Kantine
Versorgen Sie sich ausreichend mit frischem Obst und Gemüse. Gut geeignet sind
transportsichere Sorten
wie Äpfel, Cocktailtomaten, Weintrauben, Möhren oder Kohlrabi.
Belegen Sie Brote und Sandwiches phantasievoll. Vegetarische Brotaufstriche, Pesto oder
Frischkäse sind
gute Alternativen zu Butter und Margarine.
Bereiten Sie am Tag zuvor eine größere Menge Essen zu und nehmen Sie zum Beispiel eine Portion Salat ins
Büro mit. In der Mikrowelle können Sie auch eine warme Mahlzeit schnell aufwärmen.
Milch und Milchprodukte wie Joghurt oder Käse liefern Energie und wichtiges Calcium.
Bei veganer Ernährung dienen grüne Gemüsesorten, Nüsse, Samen und Hülsenfrüchte als Calciumquelle.
Auf den Internetseiten unseres Gesundheitspartners der Techniker Krankenkasse (www.tk.de) finden Sie aktuelle
Rezepte sowie alles Wissenswerte zum Thema Ernährung. Testen Sie auch den E-Ernährungscoach.
Sucht
Wenn das Verlangen die Vernunft besiegt
Ob Alkoholabhängigkeit, Rauchen oder Kaufsucht, es gibt vielerlei Arten von Süchten. Nur woran erkennen
wir,
ob eine schlechte Angewohnheit schon zur Sucht geworden ist?
Worauf können Sie nicht verzichten? Kaffee, Cola, Schokolade oder Computerspiele? Ein kleines Laster hat
wohl
jeder. Gegen den täglichen Besuch im Internet spricht erstmal nichts, genauso wenig wie regelmäßig
Schokolade (solange dies nicht zu Übergewicht führt). Doch die Grenze ist fließend. Gerade bei ernsten
Suchtmitteln wie Alkohol ist es ein schmaler Grat vom unschädlichen Konsum zum Missbrauch.
Welche Menschen sind besonders suchtgefährdet?
Grundsätzlich gilt: Jeder Mensch kann von einer Substanz abhängig werden. Auf das Suchtrisiko eines
Menschen
haben viele Faktoren einen Einfluss. Das beginnt damit, wie gut die oder der Einzelne die potenziell süchtig
machende
Substanz verträgt. Selbst gefestigte Charaktere können etwa aufgrund traumatischer Erlebnisse in eine
Abhängigkeit rutschen. Schätzungen zufolge sind 2,4 Prozent der Deutschen alkoholabhängig – und
gut 90
Prozent aller Menschen haben etwas, worauf sie nicht mehr verzichten können: Schokolade, Kaffee,
Nikotin,
Glücksspiel, Internet oder Einkaufen – die Liste ist lang. Nicht immer wird das zum Problem, aber
gerade Alkohol, Zigaretten oder Drogen lassen viele Betroffene nicht mehr los.
Anzeichen, die auf eine Sucht hindeuten:
Die betriebliche Suchtprävention folgt einem sorgfältig ausgearbeiteten Stufenplan. Über ein auf dem
gesamten
Betriebsgelände geltendes Alkohol- und Rauschmittelverbot hinaus besteht eine Betriebsvereinbarung zum
Nichtraucherschutz.
Das BGM-Angebot zum Thema Sucht berücksichtigt sowohl Suchtbetroffene als auch Suchtgefährdete und bietet
gleichzeitig Kolleginnen und Kollegen sowie Führungskräften Unterstützung an, die eine Suchtproblematik im
Kollegenkreis
wahrnehmen.
Starker Drang, das Suchtmittel zu konsumieren
Verlust über die Kontrolle des Konsums
Entzugssymptome sowie Substanz-Konsum, um diese Symptome zu lindern oder zu vermeiden
Toleranzentwicklung, das heißt, dass eine zunehmend höhere Dosis für die gleiche Wirkung benötigt
wird
Reduzierung anderer Interessen und ein eingeengtes Verhaltensmuster, um das Suchtmittel regelmäßig
konsumieren zu können
Fortführung des Konsums, obwohl negative körperliche, psychische oder soziale Konsequenzen bekannt
sind
Sollten Sie den Eindruck haben, eine Ihrer Kolleginnen oder einer Ihrer Kollegen könnte ein Suchtproblem
haben, scheuen Sie sich
nicht
davor, sich vertraulich an Ihre direkte Vorgesetzte oder Ihren direkten Vorgesetzten oder an unsere
Sozialberaterin zu wenden. Denn nur
so
kann dem Betroffenen geholfen werden! Im Intranet finden Sie weitere Informationen zur Betrieblichen
Sozialberatung (Kontaktdaten Betriebliche Sozialberatung)
Aktion
Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler gesucht
Wir wünschen uns, dass wir alle in Sachen Gesundheit und Fitness gemeinsam an Bord gehen. Dazu gehört
natürlich die Pilotin oder der Pilot.
Betrieblicher Gesundheitspilot (m/w/d), um es exakt zu formulieren. Diesen Posten haben wir mehrfach
besetzt, hoffen aber auf weitere ehrenamtlich
engagierte Kolleginnen und Kollegen, die sich konkret der betrieblichen Gesundheitsförderung und somit dem
Wohl und den Bedürfnissen aller widmen.
Um die Etablierung, die Weiterentwicklung und die Vernetzung unseres BGM-Projekts innerhalb der gesamten
Belegschaft sicherzustellen, sind wir im Jahr 2016 mit der Ausbildung unserer Gesundheitspilotinnen und
-piloten gestartet.
Das Aufgabenfeld ist breit gefächert, und der Einsatz unserer Gesundheitspilotinnen und -piloten bedeutet
einen
essentiellen
Beitrag zu unserem Gesundheitskonzept. Dass dieses Amt dabei nicht auf „Stress“ hinauslaufen darf,
versteht
sich an dieser Stelle von selbst ...
Ausbildungsinhalte:
Grundlagen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements
Funktion als Gesundheitsberaterin oder -berater im Unternehmen
Bewegungstraining, Ernährungsmanagement, Stressabbau innerhalb und außerhalb des Jobs
Aufgaben:
Beratung in allen Teilbereichen, die unser Betriebliches Gesundheitsmanagement umfasst
Aktive Kommunikation und Motivation rund um entsprechende Angebote und Veranstaltungen
Auslotung von gesundheitlichen Defiziten und Optimierungspotenzial
Sie sind Ansprechperson für Kolleginnen und Kollegen bei gesundheitlichen Problemen und nehmen eine
Vermittlerfunktion
wahr
Teilnahme an Treffen des Arbeitskreises Gesundheit
Das sollten Sie mitbringen:
Engagement im Bereich der Betrieblichen Gesundheitsförderung
Vertrauen, Anerkennung und Akzeptanz im Kollegenkreis
Selbstreflektion und die Fähigkeit, offen auf Menschen zuzugehen
Wir freuen uns über jedes Interesse!
Kontakte Gesundheitspilotinnen und Gesundheitspiloten:
Nina Carstensen (-2797)
Dirk Grassmann (-2364)
Andreas Mönch (-2178)
After Work
Vossloh Rolling Stock – der Lokbau läuft
Dass wir gemeinsam viel erreichen, stellen wir nicht nur als Team eines traditionsreichen
Unternehmens
während unserer täglichen Arbeit immer wieder fest, sondern auch über die Arbeitszeiten hinaus.
BUSINESS.RUN
Unter diesem neuen Namen des traditionsreichen Firmenlaufs rennen jedes Jahr Mannschaften
unterschiedlichster
Kieler Unternehmen um die Wette. Mehr als 3.000 Teilnehmende aus etwa 200 Teams gehen an den Start der 4,8
km
langen Strecke. Und so auch wir! Schließlich möchten wir an den großartigen Erfolg aus den vergangenen
Jahren anknüpfen. Immerhin haben wir es schon mal auf‘s Treppchen geschafft!
Anmeldungen für den BUSINESS.RUN nimmt Lea Michaelis, Durchwahl -2075, herzlich gern entgegen! Jedes
Team-Mitglied erhält dann zur Teilnahme ein Laufshirt mit unserem jeweiligen Motto.
Lauf zwischen den Meeren
Im Team gemeinsam von Husum nach Damp (89,4 km) aufgeteilt in verschiedene Etappen
Einstimmung und Energie tanken bei der Pasta Party am Abend vor dem Lauf
Übernachtungsmöglichkeiten im Ostseebad Damp
Krönender Abschluss mit der Läuferparty nach dem Lauf
Drachenboot Fun Cup
Gesundheit und Fitness, Kollegialität und positive Stimmung: Letztlich sitzen wir alle in einem Boot! Und
zwar buchstäblich. Wir setzen wie immer alles daran, beim jährlichen Rennen mit einer hochmotivierten
Mannschaft ins Rennen zu gehen.
Team und Termin
Anfang September jeden Jahres startet das Drachenboot-Fun-Cup-Rennen! Für eine komplette Mannschaft
benötigen
wir 18 Personen am Paddel und eine an der Trommel. Ein, zwei Reservekandidatinnen oder
-kandidaten sind natürlich auch mehr als
willkommen.
Seefestigkeit und Rhythmusgefühl sind zwar von Vorteil, aber keine zwingende Bedingung. Hauptsache wir
kommen ins Ziel und haben an dem Tag jede Menge Spaß!
Info und Anmeldung
Alles rund um das Traditionsrennen gibt es unter www.drachenbootrennen-kiel.de. Wer Interesse hat,
meldet
sich bitte schnellstmöglich bei Claudia Teichmann, Durchwahl -3379, sodass zeitnah
Trainingseinheiten
arrangiert werden können.
Wasserski & Co.
Garantie auf Muskelkater (auch in den Lachmuskeln): Wasserski, Wakeboard, Kneeboard –
es gibt
allerhand
„Wasserspielzeug“, mit dem man sich in einer Leistungssteigerungszone zwischen „nicht schön, aber
selten“
über „versehentlich akrobatisch, aber immerhin 50 Meter“ bis „ wie auf Schienen elegant durchs Ziel“
über
die Wasseroberfläche bewegen kann. Ein gut 15-köpfiges Vossloh Rolling Stock-Team samt
Anhang hat dies
bereits erfolgreich erprobt. Dass direkt im Anschluss nach einer Fortsetzung gerufen wurde, spricht für
sich. In diesem Sinne …
Team und Termin
Nach den Sommerferien wird ein gemeinsamer Ausflug zu den Wasserski-Anlagen in Damp,
Weißenhaus oder Süsel
geplant. Unabhängig von Geschlecht oder Alter, Fitnessgrad oder temporärer Wasserscheu ist jede und jeder
Teilnehmende willkommen. Auch Freunde oder Familie können sich gerne anschließen.
Equipment und Anmeldung
Badebüx, Lust und ein kleines bisschen Mut – mehr benötigt man nicht, um einen gelungen Sporttag
auf
dem Wasser zu absolvieren. Das passende Equipment kann man vor Ort gegen Gebühr ausleihen. Wer jetzt
Lust
bekommen hat, sollte nur eines nicht tun: zögern. Hier ist der Ansprechpartner: Ole Carlson
-2060
Beratung
Betriebliche Sozialberatung
Wenden Sie sich mit Ihren Anliegen gerne an Frau Katrin Schwert
ias mental health GmbH
Ein Unternehmen der ias-Gruppe
Am Wall 162/163
28195 Bremen